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NEWS

21.

Marktbericht Wiener Büromarkt Jahreswechsel 2009 / 2010

(zitiert nach CBRE, CB Richard Ellis)

 

Büroflächenangebot

 

Laut CBRE hatte Wien mit Ende 2009 einen Büroflächenbestand von ca. 10,1 Mio. m². CBRE schätzt, dass im Jahr 2009 ca. 171.000 m² an neuen Büroflächen fertiggestellt wurden. Im Vergleich zum Jahr 2008 entspricht dies einem Rückgang von knapp 35%. 2010 werden ca. 218.000 m² um etwa 30% mehr als 2009 fertiggestellt. Zu den neuen Büroobjekten gehören laut CBRE unter anderem Biz Zwei im Prater und LX 2 nahe beim neuen Hauptbahnhof mit jeweils ca. 17.500 m², sowie das Rivergate im Norden mit ca. 46.000 m². Nur etwa 46% der geplanten Fertigstellungen sind bereits vorvermietet oder sollen eigengenutzt werden, was deutlich unter dem 5-Jahresschnitt von ca. 61% liegt. Weiteres fällt CBRE auf, dass nur knapp 15% aller Fertigstellungen Generalsanierungen sind und dieser Anteil in den letzten Jahren kontinuierlich abgenommen hat. Einer der Gründe liegt wohl in der verstärkten Umnutzung von ehemaligen Büroimmobilien in Hotel bzw. Wohnen.

 

Büroflächenvermietung

 

Im Jahr 2009 wurden nur ca. 265.000 m² an Büroflächen in Wien vermietet. Dies stellt somit den niedrigsten Wert seit fünf Jahren dar. CBRE fällt auf, dass dieses Volumen vor allem auf das äußerst schwache Ergebnis im 4. Quartal 2009 mit nur 40.000 m² Vermietungsleistung zurückzuführen ist. Vergleicht man die Volumina 2008 und 2009 stellt diese Vermietungsleistung einen Rückgang von etwa 34% dar. CBRE stellt fest, dass Unternehmen eine Flächenexpansion nun genauer prüfen und vor einer Neuanmietung werden eher in den bestehenden Mietflächen nochmals Einsparungspotentiale gesucht und Bestandsgeber geben Incentives für Verlängerungen.

Für 2010 rechnet die CBRE mit einer stabilen, aber kaum höheren Vermietungsleistung als 2009, womit das Niveau 2004 knapp erreicht werden sollte.

CBRE hat auch die einzelnen Vermietungen 2009 analysiert und festgestellt, dass nur 46% aller Vermietungen (52 Mietabschlüsse) jeweils größer als 1.000 m² waren. Laut der CBRE lag 2008 der Anteil auf dem gleichen Niveau, allerdings wurden 79 Vermietungen abgeschlossen.

Zu den größten Vermietungen des 2. HJ 2009 zählen der Meinung der CBRE nach die bereits im 3. Quartal abgeschlossenen Anmietungen von ERGO im Marximum und Siemens Enterprise Communications in Erdberg, sowie im 4. Quartal die Anmietung von Vienna Communications in Rund Vier und mobiletouch Austria im 23. Bezirk.

CBRE stellt fest, dass im 2. HJ 2009 die meisten Vermietungen im Bereich Dienstleistung getätigt wurden (ca. 26%) gefolgt von Computer/Hi-Tech mit 22% und Finanz-Dienstleistung und Handel/Infrastruktur/Freizeit mit jeweils ca. 16%. Weiteres ist laut CBRE bemerkenswert, dass der öffentliche Sektor im Jahr 2009 weit weniger Anmietungen getätigt hat, als in den Jahren zuvor.

CBRE meint, der attraktivste Standort für Büros ist auch im 2. HJ 2009 der CBD mit 35% aller Anmietungen. In allen anderen Bürolagen wurden zwischen 10% und 15% der Büroflächen angemietet, was zeigt, dass die einzelnen Bürogebäude und –projekte den Ausschlag für die Anmietung in einer bestimmten Lage ausmachen und nicht nur die Bürolage selbst.

 

Mieten

 

Im 4. Quartal 2009 lagen laut den Erhebungen von CBRE die Spitzenmiete (Innere Bezirke (CBD)) bei ca. € 22,25/m²/Monat und sind damit verglichen zur Q4 2008 um 5,3 % gesunken (Q4 08: € 23,50/m²/Monat). Bis zum Jahresende 2010 recht die CBRE mit einem Anstieg auf € 22,50/m²/Monat. Die Mieten in den übrigen Bürolagen werden bis Jahresende 2010 noch bis zu etwa € 0,25/m²/Monat sinken.

 

 

 

12/02/10

 

 

 

 

 

MQ-West

Fotos: Zugmann ©Kallco

 

 

17.

Bürohausfertigstellungen 2009

 

Im Jahr 2009 werden nur 6 größere Büroobjekte mit zusammen rund 147.000 m² Bürofläche fertiggestellt, wobei in dieser Flächenzahl schon die durch die OMV besiedelten Bauteile enthalten sind. Die verbleibenden rund 105.000 m² verteilen sich in erster Linie auf die 3 Großprojekte "Catamaran", "Marximum" und "Rund Vier".

 

Diese 3 Objekte sind zurzeit im Rohbau fertiggestellt und weisen bereits beträchtliche Vorvermietungen auf (z.B. ÖGB im "Catamaran" oder Schenker im "Rund Vier". Aus heutiger Sicht sollte es daher in Wien im Jahr 2009 zu keinem nennenswerten Ungleichgewicht zwischen dem Büroflächenangebot bzw. der -nachfrage kommen.

 

26/05/09

 

 

16.

Immobili2009: Großvermietungen und Bürohausfertigstellungen

 

In den ersten Monaten des Jahres 2009 waren trotz Wirtschaftskrise eine Reihe von Großvermietungen in Wien zu verzeichnen:

 

9.500 m², ÖBB, Objekt L2, 1100 Wien

 

7.000 m², Nokia Siemens, Objekt Office Campus Gasometer

 

5.200 m², Swiss Town Consulting, Objekt Town Town, 1030 Wien

 

3.700 m², Continental AG, Objekt Big Biz, 1200 Wien

 

2.600 m², Bene, Objekt 1010 Wien

 

2.200 m², Private & Public Servises GmbH, Objekt D108, 1200 Wien

 

1.800 m², Porr, Objekt Screen, 1100 Wien

 

Die Anmietung von 2 Bauteilen im "Viertel Zwei" bei der Trabrennbahn durch die OMV stand schon länger fest - hier werden zurzeit insgesamt rund 41.500 m² besiedelt.

 

25/05/09

 

15.

Immobilien werden günstiger

 

Das vergangene Jahr 2008 war kein gutes Jahr für europäische Immobilien Investoren. Die Preise gingen zurück, laut Immobilienmaklerunternehmen CB Richard Ellis werden sich die Wiener Büroimmobilien zwischen 2007 und 2009 schätzungsweise um ein Fünftel verbilligen.

 

Laut "Presse" betrifft dies auch die Mieten in Wien. Nicht nur in schlechten Lagen erfreuen sich neue Mieter geringerer Kosten, sondern auch bei Spitzenmieten ist ein Rückgang von 23,50 Euro auf 23 Euro in Toplagen zu erwarten.

 

Die Büro - Leerstandsrate wird sich 2009 voraussichtlich geringfügig erhöhen. Insgesamt haben sich die Immobilieninvestitionen in Österreich im Jahr 2008 "nur" um 30 % reduziert, im europäischen Vergleich liegt diese Rate immerhin auf 53 Prozent.

 

21/01/09

 

14.

Wiens Büromieten international im Mittelfeld

 

Nach einer internationalen Studie der Immobilienberatung Cushman & Wakefield ist Wien bei den Büromieten vergleichsweise günstig. Mit 378 Euro pro Jahr und Quadratmeter muss man in Wien nur ein Sechstel vom Büromietpreis in London berappen. London - Westend liegt mit stattlichen 2.277 Euro pro m2 im Jahr an der Spitze der Mieten weltweit. An 2. Stelle hinter London sind die Büromieten in Honkong mit 1.745 Euro pro Quadratmeter und Jahr.

 

Wien (378 Euro), Budapest (343 Euro) und Prag (340 Euro) liegen verhältnismässig nahe beisammen, international gesehen im Mittelfeld.

 

Jedoch sind auch in Wien die Mieten gegenüber dem Vorjahr stark angestiegen. Laut der Studie in Wien um 11 Prozent. International haben sich die Mieten 14 Prozent verteuert.

 

25/03/2008

 

 

13.

Trends der Vermietungsstatistik

 

Laut "Die Presse" gingen gut ein Drittel aller neu vermieteten Büroflächen in Wien im Jahr 2007 an Ämter, Vertretungen oder staatsnahe Betriebe. Die beiden größten neuen Mieter waren dabei die Finanzämter (34.000 m2 ) und der Österreichische Gewerkschaftsbund (22.000 m2).

 

"Die höheren technischen Anforderungen wie E-Government und Online-Parteienverkehr bewirken einen Trend weg von altehrwürdigen Verwaltungsgebäuden hin zu modernen Business-Standorten“, meint laut Die Presse Michael Ehlmaier von der CPB Immotreuhand.

Durch die Übersiedlung in Neubauprojekte könne man die Bürofläche pro Mitarbeiter von 30 bis 40 auf 15 bis 20 Quadratmeter senken.

 

Der Trend, der 2003 einsetzte, dürfte sich fortsetzen. „Ein sehr großer Teil der öffentlichen Stellen ist noch immer in alten, oft aus dem vorigen Jahrhundert stammenden Objekten angesiedelt“, berichtet Ehlmaier.

 

Für die frei gewordenen Flächen sucht man neue Nutzer. Aus den alten Ämtern werden Luxuswohnhäuser – oder Hotels.

 

21/03/08

 

 

12.

Trends der Vermietungsstatistik - 1.Quartal 2007

 

Das 1. Quartal 2007 brachte wieder eine beachtliche Anzahl an Neuvermietungen mit sich.

Insgesamt beläuft sich die neue Vermietungsleistung auf etwa 110.000 m2 Bürofläche und zeigt damit ein etwas schlechteres Ergebnis als das 1. Quartal 2006. Nicht ausser Acht gelassen muss dabei aber die spektakuläre ÖMV Vermietung von 45.000 m2 werden, welche 2006 die Statistik erheblich beeinflusste.

 

Ausschlaggebend für die gute Vermietungsleistung im 1. Quartal 2007 ist eine Reihe von Vorvermietungen. CB Richard Ellis prognostiziert für das Jahr 2007 eine kontinuielich gute Entwicklung, erste Hochrechnungen belaufen sich auf 400.000 m2 vermietete Bürofläche bis Ende 2007.

 

02/06/07

 

11.

Trends der Vermietungsstatistik - 1.Quartal 2006

Die „2 und die 20-iger“ als neue Trendsetter

 

 

Das 1. Quartal 2006 brachte wieder eine beachtliche Anzahl an Neuvermietungen mit sich.

Insgesamt beläuft sich die neue Vermietungsleistung auf etwa 135.000 m2 Bürofläche und zeigt damit ein deutlich besseres Ergebnis als im 4. Quartal 2005.

 

Die meisten Büroneuvermietungen wurden diesmal in der Region Wien Ost

(Bezirke 2, 20, 21,22) abgeschlossen. Hierbei hat nicht nur die Achse City - Praterstrasse – Lassallestrasse - Wagramerstrasse - Donau City wieder gepunktet, sondern es sind auch weitere neue Schwerpunkte aufgetreten: So hat die OMV mit rund 40.000 m2 die grösste Fläche im 1. Quartal abgenommen und möchte bis 2009 ihre neue Konzernzentrale ins neu geplante Projekt „Viertel2“ in den 2. Wiener Bezirk verlegen.

 

Auch der 1. Bezirk ist nach wie vor stark gefragt, hier fällt eine Vermietung am Schwarzenbergplatz mit fast 10.000 m2 am meisten ins Gewicht.

 

>> Vermietungsstatistik 1. Quartal 2006

 

02/05/06

 

10.

Trends der Vermietungsstatistik - 4.Quartal 2005

 

Im 4. Quartal 2005 sind circa 110.000 m2 Bürofläche neu vermietet worden. Allen voran hat bei den grossen Vermietungen der 1. Bezirk gepunktet, aber auch bei den Bezirken im Nordwesten (18.Bezirk und 19.Bezirk) sind Nachfrage und Vermietungen gestiegen. Die grösste Flächenabnahme gab es mit 12.000 m2 durch die Universität Wien im 1. Bezirk.

Insgesamt haben im Gesamtjahr 2005 etwa 390.000 m2 Büro - Neuvermietungen stattgefunden, womit nach CB RE das Jahr 2005 somit ein neues Rekordjahr im Bezug auf die Vermietungsleistung nach dem Jahr 2000 am Wiener Büromarkt ist.

 

>> Vermietungsstatistik 4. Quartal

 

02/03/06

 

9.

Trends der Vermietungsstatistik - 3.Quartal 2005

Achse City - Praterstrasse - Wagramer Strasse und Wien Süd/Ost - Flughafen auf Beliebtheitsskala Nummer 1

 

Im 3.Quartal 2005 ergab sich am Wiener Markt mit rund 100.000 m2 vermieteter Bürofläche wiederum eine erstaunlich hohe Vermietungsleistung. Diesmal hatten insbesondere die Großvermietungen einen hohen Anteil am Flächenumsatz. So waren 14 Abschlüsse über 1.000 m2 für rund zwei Drittel des Transaktionsvolumens verantwortlich. Die größte Flächenabnahme gab es im Office Park Vienna International Airport, wo neben der AUA mit rund 20.000 m2 auch zwei weitere Vermietungen über 1.000 m2 stattgefunden haben. Zweitgrößte Büroflächenanmieter waren die OEBB, die im IZD Tower an der Wagramer Straße fast 8.000 m2 angemietet haben.

 

Im Vergleich zu den letzten Quartalen, in denen lagemäßig die City und die zentralen Inneren Bezirke den größten Vermietungsanteil aufgewiesen haben, konnten diesmal vor allem die Achse City - Praterstraße - Wagramer Straße sowie der Bereich Wien-Süd/Ost/Flughafen den Großteil der neuen Mieter an sich ziehen. Größere Flächen mieteten u.a. noch folgende Firmen an: Finanzministerium, AON Jauch und Hübner, Thomas Cook, ING Bank, Insolvenzausgleichsfonds.

 

>> Vermietungsstatistik 3. Quartal

 

12/12/2005

 

 

 

19.

Büromarkt Graz

(Text aus OIZ, Heft 09/09; Büromarktstudie 2009 im Auftrag der Stadt Graz und der WK-Stmk.)

 

Graz erweist sich nach Wien mit ca. 1,8 Millionen Quadratmetern Büroflächen als zweitgrößter Bürostandort Österreichs. Innerhalb der letzten fünf Jahre wurden in Graz einschließlich der angrenzenden Gemeinden im Jahresschnitt rund 32.000 Quadratmeter Büroflächen neu hergestellt. Bis Ende 2009 werden in Graz weitere 36.000 Quadratmeter Bürofläche fertiggestellt sein. Für 2010 wird der Trend anhalten. Mit Stand August 2009 waren 61.000 Quadratmeter Büroflächen in Bau, die zwischen 2010 und 2011 fertiggestellt sein werden. Der Baubeginn von rund 40.000 Quadratmetern innerhalb des nächsten Jahres gilt als sehr wahrscheinlich.

 

Graz - ein lokaler, konservativer Büromarkt

 

Graz ist ein lokaler, konservativer Büromarkt – die Bürohausentwicklung erfolgt nachfrageorientiert. Gebaut wird in der Regel erst bei entsprechender Vorverwertung, was sich in einem entsprechend hohen Verwertungsgrad neuer Büroflächen abbildet. Bei den bis Jahresende 2009 hergestellten Büroflächen liegt die Auslastung bei rund 86 Prozent. Annähern gleich hoch (82 %) ist der Vorverwertungsgrad bereits in Bau befindlicher Flächen, die erst im Laufe des nächsten oder übernächsten Jahres auf den Markt kommen werden. Der Büromarkt der Stadt Graz gilt insgesamt als schwierig und wird derzeit als abwartend und zurückhaltend beschrieben. Einem Großteil der Flächenumsätze liegt der Wunsch nach Optimierung der Flächen sowie nach Konzentration dislozierter Standorte zugrunde. Standortwechsel erfolgen daher weniger aus Gründen der Expansion, sondern wegen der Aussicht auf Kostensenkung durch Flächeneffizienz. Dabei sind die Grenzen des öffentlichen und halböffentlichen Mieter- und Vermietermarkts durchlässiger geworden. Öffentliche Institutionen finden sich als große Ankermieter am „gewerblichen“ Vermietermarkt und umgekehrt. Die Leerstandsquote beträgt rund 5,8 Prozent. Der überwiegende Teil ist in älteren Objekten zu finden, während die Leerstandsquote bei Neubauprojekten sehr gering ist. Das vorhandene Bestandsangebot kann die aktuelle Nachfrage oft nicht befriedigen, nachgefragt werden überwiegend sehr gut ausgestattete und zeitgemäß konzipierte Büroflächen. Wenn Standort, Ausstattung und Infrastruktur passen, sind auch heute Büroflächen durchaus gut vermietbar. Der realisierte Mietzins für neue Büroflächen beträgt durchschnittlich 9,80 Euro pro Quadratmeter. Die erzielten Höchstmietzinse liegen durchschnittlich bei rund 11 Euro pro Quadratmeter. Spürbar darüber hinaus ist, nach derzeitiger Ansicht vieler Experten, der Grazer Markt nicht zu bedienen.

 

Entwicklung neuer Büroachsen und Standorte

 

Büroflächen entstanden in den letzten Jahren überwiegend im innerstädtischen Bereich (57%). Rund 30 Prozent finden sich an der Peripherie des süd/südwestlichen Graz. Insbesondere die südlichen Einfahrtsstraßen haben stark an Standortattraktivität gewonnen, was nicht nur die in Bau befindlichen Bürogebäude, sondern auch die vielen Projektierungen zeigen. Der innere Stadtbereich bleibt aber weiterhin bevorzugtes Entwicklungsgebiet. Rund 37.000 Quadratmeter Büroflächen befanden sich im August 2009 in Bau, rund 60.000 Quadratmeter in Planung. Eine besondere Entwicklung lassen die zahlreichen Projektierungen rund um das Gebiet des Messeareals erwarten. Die Realisierung von 8.500 Quadratmetern Büroflächen scheint bereits wahrscheinlich. Graz hat Potenzial. Insgesamt warten Projekte mit ca. 108.000 Quadratmetern  Büroflächen auf ihre Realisierung. Die Umsetzung von rund 40.000 Quadratmetern innerhalb des nächsten Jahres ist möglich, die Realisierung von weiteren in Planung befindlichen rund 50.000 Quadratmetern Büroflächen wird abhängig von der Nachfrageentwicklung sein. Die Unternehmen sind preissensibel geworden, die Vertragsverhandlungen verlaufen nach Auskunft vieler Marktteilnehmer schleppend. Trotzdem setzt man in der Projektentwicklung in Krisenzeiten auf antizyklische Investitionen, um für die Zeit danach, wenn potentielle Unternehmen wieder stärker am Markt auftreten, entsprechende Objekte anbieten zu können.

 

 

10/11/09

 

18.

Frühjahr 2009: Büromarkttendenzen in Wien

 

Kann man in Wien aufgrund der Finanz- und Wirtschaftskrise nun günstiger Büroflächen mieten? Diese Frage ist zurzeit noch nicht eindeutig zu beantworten. Die Vermietungszahlen des 1.Quartals 2009 zeigen folgende Tendenz:

 

Vermietete Bürofläche 1.Quartal 2009: ca. 75.000 m²

 

Vergleich zum 4.Quartal 2008: ca. + 7%

 

Vergleich zum 1.Quartal 2008: ca. - 30 %

 

(Quelle: Meldungen der wichtigsten Gewerbemakler)

 

Grundsätzlich wurde also ein respektables Ergebnis erzielt und es sind die Büromietpreise bisher weitgehend stabil geblieben. Preisnachlässe lassen sich jedoch durch mietfreie Zeiten erzielen.

 

 

Preisgünstige Büroobjekte

 

Sucht man moderne, zeitgemäße Büroflächen, so sind die günstigsten Preise zurzeit in jenen Büroobjekten zu erzielen, die vor etwa 5 bis 15 Jahren errichtet wurden. Mieteinheiten in diesen Objekten waren bereits einmal vermietet und weisen in der Regel bereits eine Raumteilung auf. Anpassungen bei der Raumteilung und bei den Bodenbelägen sind möglich. Unter Umständen erspart sich der Mieter in solchen Objekten die Investitionen in die EDV-Verkabelung, da manchmal vom Vormieter die CAT5-Verkabelung samt Patch-Schrank zurückgelassen wurde. Die Daten- und Stromkabel liegen in diesen preisgünstigen Objekten jedoch in der Regel in Fensterbankkanälen und nicht im Doppelboden.

 

Neu adaptierte Büroflächen in solchen modernen "gebrauchten" Objekten sind bereits ab einer Quadratmeter-Nettomiete von € 7,00 zu haben, in der Regel liegen die Nettomieten im Bereich von € 8,00 bis € 10,00. Bei diesen sehr günstigen Mieten ist die Standortlage jedoch nicht immer optimal.

 

 

Liegen solche moderne Gebrauchtobjekte in U-Bahnnähe, ist zurzeit mit Nettomieten zwischen € 10,00 und 12,00 zu rechnen.

 

 

Neubauobjekte

 

Für gut erreichbare (U-Bahn) Neubauobjekte der letzten 3 bis 5 Jahre sind meist Nettomieten ab € 12,00 bis ca. € 15,00 zu zahlen (Spitzenmieten bis € 22,00). Diese Neubauobjekte haben Doppelboden, zugfreie Kühldecken oder Bauteilkühlung und vergleichsweise etwas geringere Betriebskosten. Neubauobjekte, die nicht direkt an einer U-Bahn liegen, sind jedoch auch für unter € 10,00 anzumieten.

 

27/05/09

 

20.

Büromarkt Salzburg 2010

 

(Text aus OIZ Österreichische Immobilien Zeitung, Heft 11/09, Bundesländer-Special, Salzburg)

 

„Stabile Verhältnisse kennzeichnen derzeit den Salzburger Markt für Gewerbeimmobilien, Tendenz steigend. Anscheinend würden Gewerbe-Bauträger durch die geringe Lehrstandsrate im Bürobereich dazu motiviert, neue Projekte zu beginnen oder bestehende zu sanieren, sagt Wolfgang Maislinger, Prokurist beim Immobilientreuhänder Hölzl & Hubner.

 

Die Büro-Leerstandsrate liegt in der Stadt Salzburg derzeit bei etwa 4 Prozent, deutlich unter jener der Bundeshauptstadt, sodass man dies, so Maislinger als „Sockelleerstand“ bezeichnen könnte. Das heißt, neben den sehr nachgefragten Flächen gibt es eben auch solche, die schwerer zu vermieten sind. Diese niedrige Leerstandsrate verdankt Salzburg nicht zuletzt dem Umstand, dass die geringe Neubauproduktion, die es in der letzten Zeit gab, rasch vom Markt aufgenommen wurde. Und es konnten insbesondere im Umfeld des Salzburger Hauptbahnhofes viele der dort vor einigen Jahren noch leer stehenden Flächen wieder gefüllt werden.

 

Der Bereich Bahnhof wird auch weiterhin im Fokus des Salzburger Büroflächenmarktes stehen. Spätestens wenn der Autobahnanschluss Hagenau realisiert wird, sollen dort weitere Flächen hinzukommen, etwa im ehemaligen Forum-Gebäude. Auch für das bahnhofsnahe Itzling soll diese Verkehrsanbindung neue Impulse bringen. Dort muss aber erst einmal der Bestand vollständig vermietet werden, ehe man an eine Erweiterung denkt.

 

Das Preisniveau liegt in Salzburg bei neuen Büros derzeit zwischen 10 und 12 Euro pro Quadratmeter, bei gebrauchten Objekten zwischen 8 und 9 Euro

 

Im Büroneubau soll der geringen Produktion der letzten Jahre nun aber ein größerer, weitgehend schon bewilligter Schub folgen – etwa 25.000 bis 30.000 Quadratmeter in den nächsten zwei Jahren. Dazu kommt das Stadtwerk-Areal, mit dessen Bau 2010 begonnen wird. Allein dort entsteht eine Bürofläche von 6.000 bis 8.000 Quadratmetern.

 

Generell wird in Salzburg jährlich im Durchschnitt 20.000 bis 25.000 Quadratmeter Bürofläche neu vermietet. Die entsprechende Nachfrage erwächst zum einen aus Expansionen, aber auch aus hohem Flächenzuwachs und Veränderungsbedarf von neuen, innovativen Firmen, etwa im Bereich erneuerbarer Energien.“

 

 

08/01/10

 

8.

Bauherrenpreis 2005 für KALLCO mit dem MQ-West

 

Seit 1967 ehrt die Zentralvereinigung der Architekten Österreichs einmal pro Jahr ihre wichtigsten Verbündeten: die sich für Qualität und Innovation einsetzenden Bauherren. Mit dem „Bauherrenpreis“ werden also jene Personen oder Personenkreise gewürdigt, "die sich als BauherrIn oder AuftraggeberIn und MentorIn der Planung in besonderer Weise verdient gemacht haben.“ Als Qualifikation dienen dabei in Österreich ausgeführte Bauvorhaben der letzten 3 Jahre, die "in der Verwirklichung ihrer Bauaufgabe, der Ausführung und architektonischen Gestalt, in ihrem gesellschaftlichen Engagement und innovatorischen Charakter als vorbildlich zu bezeichnen sind."

 

Zu den Preisträgern zählte in diesem Jahr auch der Wiener Bauträger KALLCO, welcher mit Carl Pruschas Bürogebäude "MQ-West" ausgezeichnet wurde.

 

Das Hauptanliegen der Kallco Bauträger GmbH, mit Winfried Kallinger als Baumanager, ist die Entwicklung, Realisierung und Vermarktung von städtebaulich relevanten Projekten mit hohem Anspruch an Gestaltung und Nachhaltigkeit. Hierfür sind mutige Projekte wie das Bürohaus „Screen“ genauso zu erwähnen wie das nun prämierte „MQ-West“.

 

Das Bürogebäude „MQ-West“ befindet sich an einem städtebaulich sensiblen Punkt innerhalb Wiens. Es füllt an der Westkante des MuseumsQuartiers in der Breite Gasse die letzte Baulücke der ehemaligen Befestigungsmauer, bildet aber gleichzeitig mit dem in das Gebäude integrierten Zugang das Westportal des Museumsbezirks.

 

Der Eingang von der Breite Gasse zum MuseumsQuartier war jahrelang Gegenstand heftiger Diskussionen, wie der Bau des MuseumsQuartiers bekanntlich ja auch selbst ... man erinnere sich nur an die Diskussionen rund um den Leseturm ... Die mutige Idee, sodann nicht nur eine kleine Baulücke, sondern auch die beiden Nachbargrundstücke in der Breitegasse zu bebauen, brachte die Lösung.

 

Die Rahmenbedingungen des Projektes waren laut Kallco Bauträger GmbH „prima vista unwirtschaftlich“ (hoher Grundstückseinstandspreis, ungünstige Bauplatzkonfiguration mit nur 6 Meter Tiefe aber 50 Meter Länge, schwierige Baustellenlogistik, etc.). Trotzdem ist es gemeinsam mit Architekt Pruscha gelungen, aus den schwierigsten Bedingungen mit Engagement und Hartnäckigkeit einen beachtenswerten Mehrwert an Architektur zu schaffen, dafür gebührt dem Bauherrn in jedem Fall eine Würdigung.

 

 

Angaben zum Objekt MQ-West:

Adresse: Breite Gasse 4 - 8, 1070 Wien

Grundstücksgrösse: 308 m2

Flächenumfang: 1450 m2 BGF

Fertigstellung: August 2004

Architekten: Prof. Carl Pruscha, Arch. Günther Holnsteiner

Developer/Investor: Kallco Projekt Bauträger GmbH

 

11/11/2005

 

 

 

7.

Trends der Vermietungsstatistik - 1.Quartal 2005

Inneres Herz liegt im Trend

 

Wie schon im letzten Quartal des Vorjahres entfiel auch im 1.Quartal 2005 ein grosser Teil der Bürovermietungen über 500 m2 auf die CITY - 1. BEZIRK und die INNEREN BEZIRKE 3. bis 9. Dieser zentrale Stadtbereich konnte flächenmässig rund 43 % der grösseren Vermietungen für sich verbuchen.

 

Die grösste Flächenabnahme mit rund 10.000 m2 verzeichnete ein Objekt im 11. Bezirk. Durch diese Grossvermietung an das Zollamt liegt der Bürostandort WIEN SÜD-OST diesmal an zweiter Stelle in der räumlichen Vermietungsstatistik.

 

Nennenswerte grössere Vermietungen gab es auch in der Standortregion WIEN SÜD (Bezirke 10, 12, 23), insgesamt fanden 19% der Grossvermietungen in diesem Bereich statt.

 

Insgesamt gesehen gibt das 1. Quartal 2005 Anlass zur Hoffnung. Die gesamte Vermietungsleistung wird auf rund 70.000 m2 geschätzt und liegt damit deutlich höher als in den letzten Quartalen.

 

17/06/2005

 

 

 

6.

BueromarktWien.at - 1. Geburtstag

 

BueromarktWien.at feiert seinen ersten Geburtstag !! Als maklerunabhängige Onlineplattform für Bürohäuser bietet BueromarktWien.at den Bürosuchenden einen objektiven Überblick über den Wiener Büromarkt und selektive Möglichkeiten der Bürosuche.

 

Im Moment sind 258 Bürohäuser und BusinessParks in Wien erfasst. Von zur Zeit 27 renomierten Objekten & Business Parks können auch Detailinformationen und freie Büroflächen abgefragt werden. Bürosucher können dabei nicht nur objektive Informationen aufsaugen, sondern auch direkt mit den Vermietern/Objekteigentümern Kontakt aufnehmen.

 

Dabei erfreut sich unsere Datenbank stetig zunehmender Beliebtheit. Mit nun etwa 2000 Visits/Besuchen und über 70.000 Anfragen/Hits pro Monat (März 2005) hat unsere Website einen neuen Besucherrekord zu verzeichnen und lässt die 1. Geburtstagskerze optimistisch in das nächste Jahr hinüberblinken.

 

22/04/2005

 

 

5.

Trends der Vermietungsstatistik - 4.Quartal

 

Das 4.Quartal 2004 brachte zwar keine spektakuläre Großvermietung mit sich, durch eine ganze Reihe von Bürovermietungen von ca. 1.000 m2 bis 1.500 m2, einigen Abnahmen von Flächen im Bereich 2.000 bis 4.000 m2 und zahlreichen Abschlüssen unter 1.000 m2 wurde jedoch wieder ein respektables Quartalsergebis von ca. 57.000 m2 neu vermieteter Bürofläche erzielt.

 

Betrachtet man die Abschlüsse ab 1.000 m2, gehen diesmal die INNEREN BEZIRKE als Sieger hervor. Die City sowie die Bezirksgruppe Wien-Zentrum (Bezirk 3 bis 9) konnten zusammen einen Anteil von rund 44% an den größeren Vermietungen für sich verbuchen. An zweiter Stelle lagen die Standortregionen WIEN-OST (Bezirke 2, 20, 21, 22) und WIEN-SÜD (Bezirke 10, 12, 23) mit jeweils ca. 20% Anteil an den größeren Vermietungen. In der Region Wien-Ost punkteten vor allem die Donaucity sowie das IZD. Der positive Vermietungstrend in der City und den inneren Bezirken spiegelt die aktuelle Angebotssituation wieder. Es sind in dieser Standortregion zur Zeit eine ganze Reihe von renovierten Bestandsobjekten (Gründerzeitobjekte und 80er Jahre-Objekte) am Markt, die dort vermutlich weiterhin für hohe Vermietungsleistungen sorgen werden.

 

Insgesamt wird die Vermietungsleistung am Wiener Büroflächenmarkt im Jahr 2004 auf rund 250.000 m2 geschätzt - ein Ergebnis, welches in Anbetracht der eher bescheidenen Wirtschaftskonjunktur für die Zukunft hoffen lässt.

 

>> Vermietungsstatistik 4.Quartal 2004

10/02/2005

 

 

4.

T-Center St. Marx

Region WIEN SÜDOST

 

Das von der Architektur Consult ZT GmbH und dessen Architekten Domenig/Eisenköck/Peyker entworfene, und soeben fertiggestellte "T-Center" hat erst kürzlich gemeinsam mit dem "Kabelwerk" den Otto-Wagner-Städtebaupreis 2004 für herausragende städtebauliche Konzepte erhalten. Als "einzigartige städtebauliche Landmark, die kraft Grösse, Prägnanz, und architektonischer Qualität eine urbanistische Katalysatorwirkung hat" würdigte die internationale Jury den Firmensitz des Telekomanbieters T-Mobile im 3. Wiener Gemeindebezirk.

 

Nun kann man das T-Center auch mittels Führungen besichtigen und sich Architektur und baustrategische Hintergründe zu diesem grössten privaten Bauvorhaben Österreichs näherbringen lassen. Führungen durch das T-Center werden derzeit an folgenden Tagen, nach Vereinbarung, abgehalten:

Dienstag zwischen 9.00 Uhr – 12.00 Uhr und

Donnerstag zwischen 14.00 Uhr – 17.00 Uhr

(Gruppen von 15 und 25 Personen, aber auch kleinere Gruppen möglich).

 

Anmelden für T-Center Führungen können Sie sich

via der T-Center Informationshotline unter der Telefonnummer 0800 676 118

oder per E-Mail an: t-center@t-mobile.at.

12/12/2004

 

 

 

3.

Trends der Vermietungsstatistik

In den letzten 10 Monaten kam es in Wien zu über 50 größeren Büroflächenvermietungen, die ein Flächenausmaß von fast 130.000 m2 Bürofläche umfassen.

 

Die gefragteste Stadtregion war dabei die Region WIEN SÜDOST, insbesondere der Bereich Neu-Erdberg/St.Marx rund um die Gasometer. Hier wurden 7 größere Büroflächenvermietungen abgeschlossen, mit zusammen fast 32.000 m2 Bürofläche. Flächenmäßige Schwergewichte waren dabei die Statistik Austria und der Fonds Soziales Wien .

 

Ebenfalls stark nachgefragt wurden Bürostandorte in der Stadtregion WIEN OST (zusammen rund 23.500 m2), vor allem in den Bereichen Lassallestraße, Donauplatte/Wagramer Str., Dresdner Straße und Floridsdorfer Brücke. Eine der größeren Abschlüsse betraf z.B. Pfizer.

 

Etwa gleich stark konnten die CITY sowie die INNEREN BEZIRKE innerhalb des Gürtels neue Büromieter anziehen (jeweils ca. 14.000 m2 an größeren Transaktionen), wobei die Vermietungsgrößen hier im Durchschnitt deutlich kleiner sind als in den äußeren Bezirken.

 

In der Stadtregion WIEN SÜD sind es vor allem Objekte am Wienerberg, auf die sich das Mieterinteresse konzentrierte. Rund ein Fünftel der erfassten größeren Vermietungen der letzten 10 Monate entfällt auf die Stadtregion Wien-Süd, wobei die größte Einzelvermietung Hewlett-Packard betrifft.

 

Die Stadtregion WEST konnte vor allem durch Büroverwertungen im 14.Bezirk punkten, z.B. an VA-Tech.

14/10/2004

 

 

 

2.

Bürohaus - Suchdatenbank

Die Büro - Suchdatenbank www.BueromarktWien.at ist online. Sie bietet einen umfassenden, objektiven Überblick über die Wiener Bürohäuser und Büroflächen. Gegenwärtig sind mehr als 230 Bürohäuser mit zusammen rund 3 Millionen m2 Bürofläche erfasst. Hierzu zählen sowohl die vorhandenen, die im Bau befindlichen, so wie auch die geplanten.

 

Büroflächensucher können anhand verschiedener Selektionskriterien wie Lage, Baujahr oder Nähe zu einer bestimmten

U-Bahnlinie geeignete Bürohäuser ausfindig machen. Bei freien Büroflächen können sie Detailinformationen abfragen

und Kontakt mit den Vermietern beziehungsweise Objekteigentümern aufnehmen. Auch mittels Wienplan sind die verschiedenen Bürohäuser auffindbar.

 

Mit dieser Bürohaus-Suchdatenbank gewinnt der Wiener Büromarkt an transparenz, die von ausländischen Beobachtern immer wieder gefordert wird.

12/09/2004

 

 

 

1.

l a u n c h

22.April 2004

die Büro Suchdatenbank www.BueromarkWien.at geht online

 

22.

Der Büromarkt in den österreichischen Bundesländern im Jahr 2010

(die folgenden Artikel wurden aus dem „Immobilien Magazin“, Heft 07/2010 übernommen)

 

In Graz sind die Uhren anders getaktet

 

Die Stadt Graz ist nach der Bundeshauptstadt mit einem Bestand von 1,8 Millionen m² der zweitgrößte Bürostandort im Land am Strome. Auch wenn Graz oft als Miniaturausgabe von Wien betrachtet wird, gehen in der Metropole die Uhren ganz anders. Im Unterschied zu Wien ist der erste Bezirk in Graz alles andere als die erste Adresse, weil es keinerlei Parkplätze gäbe und auch die großen Zinshäuser fehlten. „Es ist im ersten Bezirk unbequem“, berichtet Patricia Reisinger, Leiterin der styriatischen Landesstelle des Österreichischen Verbands der Immobilientreuhänder (ÖVI). Maximal Anwälte oder Ärzte würde es daher in die City ziehen.

 

Trotz erfreulicher Zuwachsraten: Graz bleibe ein lokaler und konservativer Büromarkt, sprich spekulative Bürobauten würden kaum errichtet. Dennoch, der Verwertungsgrad sei hoch, bei den bis Ende 2009 hergestellten Büroflächen belaufe sich die Auslastung bis nahezu 90 Prozent, annähernd gleich hoch sei der Vorverwertungsgrad bereits bei den in Bau befindlichen Flächen, die heuer oder erst im Laufe des nächsten Jahres auf den Markt kommen werden.

 

Weniger rosig sieht Nikolaus Lallitsch von der Raiffeisen-Landesbank den grün-weißen Gewerbe-Immobilienmarkt, was er mit der Entwicklung der vergangenen Jahre begründet. Sein Befund: Der Motor beginnt langsam zu stottern. „Der Büromarkt lebt in erster Linie davon, dass wir eine Selbstversorgung haben“, so der Raiffeisen-Immobilien Chef. Übersetzt heißt das, dass all jene Unternehmen, die Bedarf nach neuen zusätzlichen Office Flächen haben, die dafür benötigten Objekte aus eigener Hand hinstellen. Dazu meint Immobilienprojekt-Profi Martin Eisenberger: „Die Zielgruppe, die sich downtown höherwertiger Büros leisten könnte, baut selbst.“ Und eigentümergeführte Unternehmen, die sich ein architektonisches Denkmal setzen wollten, gebe es in viel kleinerer Zahl als in Wien. Zusätzlich auf den Markt drücke die Entwicklung, dass die großen Unternehmen-darunter der Energiekonzern Estag, die Sparkasse oder die Styria Medien AG- mitten im Prozess einer Standortkonzentration sind, sprich im Sinne von Effizienzsteigerung und Kostensenkungen sich auf einen (oder nur noch ein paar) Standort(e) konzentrieren und nicht mehr benötigte Flächen auf den Markt werfen. Insider vermuten, dass sich auch die Raiffeisen-Landesbank diesem Trend der Zeit nicht mehr entziehen können. In der Innenstadt führe die Konzentration dazu, dass nicht mehr an den Mann zu bringende Büros wieder zu Wohnungen umgewandelt wurden, wodurch die Leerstandsorte in Graz bei relativ bescheidenen 3,8% verharte.

 

Dabei gibt es deutliche Unterschiede zwischen der unmittelbaren Grazer Innenstadt und den im Süden in der Nähe der Autobahn gelegenen Gewerbe-Objekten. In den vergangenen Jahren habe verstärkte Bürobautätigkeit in der südlichen und in der südwestlichen Peripherie von Graz stattgefunden. Insbesondere die südlichen Einfahrtsstraßen hätten stark an Standortattraktivität gewonnen, aber auch im Gebiet rund um das Messeareal seien verstärkt Projektierungen zu verzeichnen.

 

Laut Eisenberger würden immer mehr Unternehmen direkt ins Umland in Nähe zum hochrangigen Straßennetz gehen. Denn dort könnten sie den Gemeinden sehr attraktive Angebote herausreißen. Beispiel Saubermacher: Die roten Putzteufel bauen ihre neue Konzernzentrale in Feldkirchen bei Graz, sie sollten in Sachen Grundstückspreisund Kommunalsteuer ein tolles Paket geschnürt  bekommen haben.

 

Bei der Entscheidung für den Umzug in ein neueres, besser ausgestattetes Gebäude steht der Rechenstift an erster Stelle, Sparsamkeit ist angesagt. Laut Lallitsch liegen die Mietpreise in Graz und Graz-Umgebung bei Neubau-Gewerbe-Immobilien zwischen zehn und zwölf Euro, für ein paar Ausreißer würden bis zu 15 Euro fällig, sagt der Raiffeisen-Immobilien Chef. Wesentlich billiger seien Office-Flächen in der Region Bruck-Leoben zu erwerben, sie würden in einer Range von sechs bis maximal zahn Euro liegen. Dieses Gebiet in der Obersteiermark sei es noch schwierigerer Markt, auch weil es zu wenig große Unternehmen als potenzielle Klientel geben würde.

 

Das Bundesland zur Hauptstadt

 

Niederösterreich will das nicht hören. Aber es ist so: Was wäre das Land ohne Bundeshauptstadt? Doch zugegeben: auch in entlegenen Regionen weist Niederösterreich Erfolge auf.

 

Verhältnismäßig günstig sei der Markt in St. Pölten auch im Bereich Gewerbe-Immobilien. Im Umland der Hauptstadt seien zwölf bis 15 Euro/m² der Richtwert, am Stadtrand in Top-Lage immerhin bis zu 30 Euro. Grundsätzlich meint der Immobilienexperte zur Landeshauptstadt: „ Hier gibt es ein relativ großes Angebot bei eher geringerer Nachfrage, was sich in gemäßigten Preisen niederschlägt.“ In der Landeshauptstadt sei derzeit kein größeres neues Projekt in der Pipeline. Zusammen mit dem Überangebot an guten, aber leer stehenden Flächen unterschiedlicher Qualität und Lage seien alle Ingredienzien für einen Käufermarkt gegeben, so der Experte. Man dürfe unabhängig davon nicht vergessen, dass in St. Pölten in anderen Dimensionen gedacht wird. So sei ein Objekt mit einer Fläche von 7.000 bis 8.000 m² schon ein sehr großes Bürogebäude. „Große gewerbliche Immobilien mit einer Fläche von 20.000 bis 30.000 m² wie in  Wien hat es in Sankt Pölten nie gegeben“, relativiert Edlauer.

 

Noch etwas rosiger schaut es für die Betreiber von Business Parks im Umfeld des Flughafens Wien in der Region Schwechat aus. Nach der von der Krise ausgelösten saftigen Bereinigung des Marktes wittert Wolfgang Erlinger von Dr. Neller Immobilien Consulting, der den Concorde Business Park managt, wieder Morgenluft. Derzeit sei eine Erweiterung der bestehenden Lager- und Büroflächen um 12.000 m² im Laufen, antizyklisch habe man schon das Genehmigungsverfahren für eine weitere Ausbaustufe eingereicht. Business Parks, die keinen optimalen Standort hätten, müssten sich dagegen nach wie vor warm anziehen. Das gilt analog für den gesamten Gewerbe-Immobilienbereich im Bundesland: Standorte bzw. Objekte, die nicht wirklich top ausgerüstet sind, stehen derzeit auf der Flop-Liste und müssen preislich die Hose schon ganz weit herumlassen. Dazu meint Gerhard Müller von Walter Business Park: „Projekte, die nachhaltig entwickelt wurden und einen Mehrwert für den Nutzer sowie ein vernünftiges Preis-Leistungs-Verhältnis bieten können, sind auch in Krisenzeiten gut zu vermarkten.“ Auch wenn die Krise einige Mieter ins Schleudern gebracht hätte, Ausfälle konnten durch Neuvermietungen bereits kompensiert werden, so Müller und Erlinger unisono.

 

 

Aufbruchstimmung in Salzburg

 

Die stabilen Verhältnisse 2009 am Salzburger Immobilienmarkt sind vorbei. Vor allem im Bereich der Gewerbeimmobilien ist eine „gewisse Zurückhaltung“ zu erkennen. Dennoch besteht kein Grund zur Sorge.

 

Für das laufende Jahr ist – trotz konjunktureller Probleme – Optimismus angebracht. Immobilienexperte Albin Hölzl konkretisiert in seinem aktuellen Bericht zum Salzburger Immobilienmarkt die neuen Rahmenbedingungen: „Das Jahr 2009 brachte vor allem von außen hereingetragene konjunkturelle Probleme. Das führte im Bereich der Gewerbeimmobilien zu einer gewissen Zurückhaltung, sowohl was den Neubau als auch die Bestandsobjekte betrifft.“ Die Leerstandsrate bei Büros sei daher geringfügig auf etwas über viert Prozent (bei einem Gesamtangebot von ca. einer Million m² Fläche) angestiegen. „Im internationalen vergleich ist das noch immer sensationell.

 

Neubauprojekte entlang der wichtigsten Bürotangenten Flughafen und Bergheim standen zuletzt im planerischen Mittelpunkt. Aktuell, so Hölzl weiter, befinden sich auf dem Salzburger Büromarkt etwa 30.000 m² in der Baupipline. Neben Neubauprojekten gebe es nach wie vor attraktive Flächen auf dem Sekundärmarkt, weiß Immobilienexperte Hölzl von möglichen Schnäppchen. Der Trend der vergangenen Jahre zurück in die Innenstadtlagen wird sich auch 2010 halten, ist Hölzl weiters überzeugt.

 

Und was gibt der Markt an Mieten her? An durchschnittlichen Büromieten ist bei sehr guten Lagen zwischen 6,80 Euro und 11,30 Euro zu verdienen, der Sekundärmarkt bietet Preislagen zwischen 5,80 Euro und sieben Euro an. Besonders gefragt sind vor allem Standorte, die gut sichtbar und an den Einzugsstraßen liegen. Eine klare Architektur sowie die Möglichkeit, auch kleinere Mieteinheiten nachzufragen, sind für Alexander Mandl, Geschäftsführer für Salzburg und Wien des Projektentwicklers Prisma, wesentliche Kriterien für einen erfolgreichen Bürostandort – ganz egal wo. Dazu seien ein stärkeres Betriebskostenbewusstsein sowie steigende Anforderungen an das Ausstattungsniveau seitens potentieller Mieter zu bemerken, stellt Mandl fest. Kriterien, die voraussichtlich das aktuellste Salzburger Bauprojekt erfüllen wird: Der von Prisma entwickelte Competence Park Salzburg soll Arbeits- und Lebensraum für die Bereiche Unternehmertum, Bildung und Wissenschaft sowie Forschung und Entwicklung mit inhaltlicher Schwerpunktsetzung auf die Themenbereiche Life Sciences, Creative Industries und Dienstleistungen kombinieren. Auf rund 30.000 m² Nutzfläche sollen auf dem ehemaligen Stadtwerke-Areal bis Ende 2014 von labortauglichen Räumlichkeiten bis zur gastronomisch genutzten „Frey Villa“ attraktive Einheiten entstehen.

 

 

Linz will noch viel höher hinaus

 

Zwei Wolkenkratzer reichen Linz nicht. Schon kommen weitere – die Investoren sind wie bei den bereits vorhandenen selbst die Nutzer.

 

In Wien wurden gerade die Spaten für den 220 Meter hohen DC Tower in der Donaucity gestochen, da will die oberösterreichische Donaumetropole Linz nicht zurückbleiben. In den in den vergangenen Jahren hochgezogenen Areal rund um das Landesdienstleistungszentrum und den Energie AG-Tower unmittelbar am Hauptbahnhof sind zwei weitere Skycraper in Planung bzw. schon im Bau. Schon sichtbar sind sie ersten Konturen des Blumau Towers, er soll 72 Meter hoch werden und 21 Stockwerke umfassen; freilich nicht die Dimension eines DC Towers, aber für Linz allemal beachtlich. Die Bruttogeschossfläche wird rund 21.800 m² umfassen, davon 9,100 m² nutzbare Bürofläche. Der Bau soll im Herbst kommenden Jahres fertig sein, der Eigentümer und geplanter Hauptnutzer des Gebäudes, die Raiffeisenlandesbank Oberösterreich, investiert über ihre Tochter Realtreuhand rund 25 Millionen Euro, sagt Realtreuhand-Geschäftsführer Norbert Obermayr.

 

Noch nicht soweit sei der künftige Wohn- und Gewerbetower in der Weingartshofstraße, hier werden im kommenden Frühjahr die Bagger und Kräne loslegen. Dieses für Linzer Verhältnisse mit 60 Metern beachtliche Hochhaus werde eine Nettogeschossfläche von 13.000 m² aufweisen, im Objekt sollen neben Office-Flächen 80 Wohnungen im Zentrum entstehen. Mit diesem Projekt ist aber im Gewerbebereich in Linz noch lange nicht Schluss, weiß die Realtreuhand. „Die Achse vom Bahnhof bis zum Design Center ist jene Meile, wo in Sachen Gewerbeimmobilien noch einiges passieren wird“, sagt Obermayr. Dass dafür einige bestehende Objekte der Abrissbirne zum Opfer fallen werden, lockt im kaum Tränen hervor. Im Gewerbebereich sei die Nachfrage in der Metropole von Österreich ob der Enns nach wie vor vorhanden, vor allem an modernen Büroflächen, denn viele bestehende seien doch schon deutlich in die Jahre gekommen, schildert der Experte. Dass es in der Stahlstadt hier Bedarf gibt, bestätigen auch Christian Sturm und Andreas Ortner, die beidem Geschäftsführer und Eigentümer der Linzer Bau und Boden. „Derzeit werden 15.000 m² Office dringend gesund, vor allem qualitativ hochwertige Flächen sind gefragt.“ Man müsse wieder in gewerbliche Immobilien investieren, daher sei in den kommenden zwei Jahren auch von anziehenden Preisen auszugehen. „Derzeit trennt sich in diesem Segment die Spreu vom Weizen“, berichtet Ortner. Keine Stellungnahme ist vom ebenfalls wichtigen Marktplayer Brandstetter Immobilien zu erhalten, das Unternehmen schweigt sich vor einer im Herbst anstehenden PR-Offensive eisern aus.

 

 

Das niedrige Hochhaus

 

Das heilige Land Tirol - vielleicht kommt der Satz auch daher, dass es nicht so viel bebaubare Fläche gibt. Vielleicht geht die Tiroler Landeshauptstadt Innsbruck nun auch deswegen „in die Luft“.

 

„Aus unserer Sicht ist nach wie vor ein anhaltender Trend zu hochwertigeren Immobilien in guter Lage zu beobachten“, bestätigt Werner Pfeifer, Vorstandssprecher der Hypo Tirol Bank. Bei den Büroflächen hingegen herrsche ein gewisses Überangebot: „Man kann hier schon von einem Verdrängungswettbewerb sprechen.“ Der dadurch entstehende Preisdruck spielt sich allerdings auf einem hohen Niveau ab. Ein Trend der aufgrund der aktuellen Wirtschaftssituation zu erwarten war, zeigt sich darin, dass Mieter zunehmend kostenbewusst agieren – sei es in Hinsicht auf die Optimierung des Flächenbedarfs oder bei den Betriebskosten, so Pfeifer weiter. Aktuelle Büroprojekte scheinen dies zu bestätigen.

 

Mit dem Forum Rossau setzt beispielsweise Standortentwickler Prisma wichtige Akzente am „Eingangstor zu Innsbruck“. Auf dem knapp 12.000 m² umfassenden Areal werden rund 22.000 m² Nutzfläche als Raumlösungen für Dienstleistungs- und Technologieunternehmen geschaffen. Es werden repräsentative, flexible Firmensitze mit Mehrwert zur Verfügung stehen, heißt es bei Prisma. Abgerundet wird das Projekt durch ein effizientes Energiekonzept für Heizung, Kühlung und Lüftung. Energieoptimierung heftet sich auch ein Projekt des Immobilienvermittlers Cityreal auf ihre Fahnen: Das SOHO II will mit grüner Fassade und nur 30 Prozent Energieaufwand im Vergleich zu „herkömmlichen“ Büros für die Mieter punkten. Das ist dadurch möglich, weil das Grundwasser für die Heizung und für die Kühlung verwendet wird. Dieser neue Bürokomplex soll als Erweiterung des bestehenden SOHO – Gebäudes an der Autobahnabfahrt Innsbruck Ost entstehen.

 

Aber auch außerhalb Innsbrucks ist rege Bautätigkeit zu verzeichnen. In Imst komplettiert Immobilienentwickler Reinhard Gritsch mit dem eco-center das Konzept der Energiesparbüros. Nach den bestehenden Standorten in Seiersberg und Innsbruck erfolgt im Sommer der Spatenstich zum Niedrigengergie-Bürogebäude, das im Herbst 2011 über 3.000 m² Nutzfläche anbieten soll.

 

 

 

 

Modernisierte Visitenkarte für Vorarlberg

 

Das kann sich sehen lassen: Eine Tankstelle aus Holz mit Erdgas- und Stromtanksäulen bestätigt Vorarlbergs Vorreiterrole in innovativer Architektur genauso wie der neue Hafen in Bregenz.

 

Gestartet sind auch die Baumaßnahmen zweier anderer Prisma-Projete: Am Garnmarkt in Götzis sollen um rund 13 Millionen Euro neue Büro- und Gewerbeflächen entstehen. Konkret wird am „Garnmarkt 4“ eine Nutzung mit Einzelhandelsschwerpunkt im Erdgeschoß sowie hochwertige Räumlichkeiten für Dienstleistungsunternehmen in den drei Obergeschossen vorgesehen. Unmittelbar angrenzend an das Gebäude Nr. 4 wird das Projekt „Am Garnmarkt 6-8“ errichtet. Das hier geplante Objekt besteht aus zwei Gebäudeteilen, die durch Handelsflächen im Erdgeschoß miteinander verbunden sind. In diesem Gebäude werden neben Einzelhandelsflächen in den Obergeschossen Büro- und Dienstleistungsflächen sowie Wohnungen entstehen.

 

Einen Standort für Wirtschaft, Wissen und Kreativität will Prisma auch in Dornbirn auf dem über 12.000 m² umfassenden Areal der ehemaligen Postbusgaragen schaffen. Der „Campus Dornbirn“, an dem auch die Dornbirner Hypo Immobilien beteiligt ist, bietet Unternehmen auf rund 4.500 m² Büromietfläche Platz. Dabei unterstützt insbesondere der rund 270 m² große, modular veränderbare Foyerbereich Präsentations-, Vernetzungs- und Informationswünsche. Innovative Jungunternehmern soll mithilfe von individuellen Mietzinsmodellen eine gute Ausgangsbasis für den unternehmerischen Erfolg gewährt werden.

 

 

 

11/01/11

 

23.

Aktuelle Büromarktsituation Wien, Herbst 2011

 

Der erhoffte Aufschwung am Wiener Büromarkt lässt auf sich warten. Die guten Wachstumsraten der österreichischen Wirtschaft im zweiten Halbjahr 2010 und ersten Halbjahr 2011 hatten bisher keine signifikanten Auswirkungen auf die Büroflächennachfrage für Mietbüros in Wien.

 

Im ersten Halbjahr 2011 wurden insgesamt rund 85.000 m² vermietet – etwas weniger als im ersten Halbjahr 2010. Die Prognose für die Gesamtvermietungsleistung für 2011 liegt bei rund 200.000 m² Bürofläche und stützt sich auf einige bereits abgeschlossene oder zu erwartende Großvermietungen.

 

Die größten Büroflächennachfrager waren zuletzt folgende Firmen:

 

Mieter                                   ca. Anmietung                     Objekt

 

Verkehrsbüro                            

Post AG                                    

Baxter                                        

Schweißtechnik                           

Verfassungsgerichtshof                 

Verbund                                     

Der Standard                              

Semper Constantia Privatbank        

Coca Cola                                   

Constantia Flexibles                      

Xerox                                         

A1 Telekom                                 

Universität Wien                           

 

Diese Großanmietungen sind hauptsächlich Übersiedlungen von anderen Objekten und auch bei mittelgroßen Anmietungen ab ca. 500 m² handelt es sich in erster Linie um Übersiedlungen in bestehende Objekte, meist verbunden mit effizienterer Flächennutzung und geringerem Flächenbedarf. Die Leerstandsrate in Wien bei Büros steigt damit leicht an und wird von den Büromaklern auf ca. 6,3 % geschätzt – bei einem Gesamtbestand von ca. 10,7 Millionen m². Das entspricht in absoluten Zahlen einer Büroleerstandsfläche von ca. 674.000 m². Einige der Büroobjekte, aus denen Mieter ausziehen kommen jedoch nicht mehr auf den Markt und werden umgenutzt (insbesondere im 1. Bezirk zu Wohnzwecken), sodass der Effekt auf die Leerstandsrate abgeschwächt wird.

 

Einen Effekt auf die Leerstandsrate hat natürlich auch der Büroflächenzuwachs. Dieser ist bedingt durch die Finanz- und Wirtschaftskrise in den letzten Jahren und den damit zusammenhängenden restriktiven Finanzierungsentscheidungen zurzeit sehr verhalten. Im Jahr 2011 kommt nur rund 150.000 m² neugebaute bzw. –renovierte Bürofläche auf den Markt, von der auch ein Teil bereits vorvermietet ist. Auch die Neuflächenproduktion im Jahr 2012 (das sind schon in Bau befindliche Objekte) wird sich auf ähnlichem Niveau bewegen. Es ist somit eine weitgehende Stabilität am Büroflächenmarkt in Wien gegeben, die auch die Mietpreise weitgehend unverändert lassen wird.    

 

 

21/10/11

 

11.000 m²

10.000 m²

8.500 m²

8.700 m²

6.900 m²

6.500 m²

6.000 m²

3.500 m²

3.400 m²

3.400 m²

3.000 m²

2.000 m²

1.900 m²

1020, Lassallestraße 3

1030, Dietrichgasse 17-25

1220, DC 1 Tower

1030, Franz Grill Straße 1

1010, Renngasse 2

1150, Bahnhof City Wien West

1030, Vordere Zollamtstraße 13

1010, Hessgasse 1

1120, Euro Plaza

1200, Rivergate

1020, Viertel Zwei

1110, Marximum

1090, Porzellangasse 4